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TSVMH unterliegt Uhlenhorst Mülheim zweimal denkbar knapp

Aktuelles 02.02.2020

 03.02.2020 Endstation Viertelfinale

 03.02.2020 Träume platzen im Viertelfinale

Aus der Traum von der DM-Endrunde
Die beiden Bundesligateams des TSVMH zeigten in den beiden DM-Viertelfinalbegegnungen gegen HTC Uhlenhorst Mülheim am Samstag ihr bestes Hockey und hatten in beiden Begegnungen zweimal recht unglücklich das Nachsehen. Damit qualifizierten sich die Ruhrstädter mit beiden Teams für die DM-Endrunde, die am kommenden Wochenende in Stuttgart ausgetragen wird.
 
Das Duell der Damenteams, das bereits um 12 Uhr in der Primus Valor Arena des TSVMH angepfiffen wurde, verlief vor knapp 400 Zuschauern über die gesamte Spieldauer absolut auf Augenhöhe, zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 3:3 und die Gastgeberinnen liefen in der 2. Halbzeit lange der 3:4-Führung der Gäste aus der 34. Minute hinterher, die aber bis zum Abpfiff bestand haben sollte, obwohl der TSVMH zwischenzeitlich mit einem Pfostenschuss beinahe den Ausgleich erzielt hätte. Den entscheidenden Unterschied zugunsten der Gäste machte letztlich vor allem ein Detail, denn der TSV-Abwehr gelang es nicht zu verhindern, dass Katharina Kiefer in der 1. Halbzeit dreimal mit nahezu der gleichen Bewegung über links drei nahezu identische Tore erzielte und auch in der 2. Halbzeit die Strafecke zum entscheidenden Siegtor provozierte.  

Tigers verlieren ziemlich unglücklich ein tolles Match
Der kleine, aber lautstarke rot-schwarze Fanblock der Tigers sah in der proppenvollen und überhitzten Mülheimer Halle einen begeisternden Auftritt seines Teams, das nach einer schnellen 0:1-Führung zwar Mitte der 1. Hälfte zunächst mit in 1:3-Rückstand geriet, diesen aber bis zur Halbzeitpause mental stark wieder egalisierte. In der zweiten Hälfte hatten die Tigers dann, weil sie mit sehr stabiler Abwehrarbeit die sonst so torgefährliche Mülheimer Offensive komplett aus dem Tritt brachten, eigentlich die Oberhand und der Ball lag nach einer Strafecke bereits zur 3:6-Führung im Mülheimer Netz, was die Schiedsrichter aber wegen eines angeblich außerhalb abgegeben Schusses äußerst umstritten zurücknahmen. Im Anschluss konnte sich Mülheim doch noch einmal herankämpfen und erzielte in der letzten Minute doch noch den vom Heimpublikum umjubelten Ausgleich zum 5:5, der beide Teams ins Penaltyschießen zwang. Dort wurde Tigers-Kapitän Nils Grünenwald, der zuvor ein sehr starkes Spiel abgeliefert hatte, zum tragischen Held, weil er den ersten Penalty über das Tor schoss und anschließend Mülheim alle drei Penaltys verwandelte.  


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