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Tigers sammeln beim Hockeyliga-Cup Finale weiter Spielpraxis

Aktuelles 29.08.2021

Spielszene Philipp Wossidlo aus der Cup-Vorrunde in Mannheim Schwierige Bedingungen für die Tigers bei ihrem Auftritt in Krefeld
Verspätete Anreise wegen Stau am Freitag, dezimierter Kader, im Regen extrem rutschiger Platz beim CSV Krefeld am Samstag - es gibt zahlreiche Gründe, warum die Spielergebnisse der Tigers vom Hockeyligacup-Finalwochenende noch kein Indiz der tatsächlichen Spielstärke des Teams für die am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel beim Harvestehuder THC startende Bundesligasaison darstellt. 
So fehlten am Freitag bei der 1:4-Niederlage im Viertelfinale gegen den Vizemeister und heutigen Cupsieger Uhlenhorst Mülheim, neben dem erkrankten Moritz Rotländer und dem arbeitsbedingt am ganzen Wochenende fehlenden Philip Schlageter auch Max Netzer, der Samstag eine Klausur schreiben musste, sowie Dario Benke und Nico Proske die zur Belastungsteuerung pausierten. Und Yannick Dehoff beendete dann auch noch nach 5 Minuten den Einastz am Wochenende wegen muskulärer Probleme. So gesehen schlug sich der stark dezimierte, junge Kader noch ganz ordentlich und die Nachwuchskräfte konnten die Gelegenheit nutzen, auf Top-Niveau weiter Erfahrung zu sammeln.
Im Platzierungsspiel am Samstag beim 0:2 gegen den Club an der Alster kam wegen der Platzverhältnisse für beide Teams kein rechter Spielfluss zustande - die beiden Gegentreffer fielen kurz hintereinander nach zwei Unachtsamkeiten. Rot-Weiß Köln bot dann auch an, das Spiel um den siebten Platz am Sonntagmorgen auf besserem Geläuf in Köln auszutragen. Dort bot der Vorjahresmeister, der die beiden Spiele am Freitag und Samstag nur mit einer besseren A-Jugend bestritten hatte, dann allerdings den kompletten Kader inklusive aller Olympiateilnehmer auf. Nachdem die Tigers die erste Hälfte noch etwas verschlafen hatten und schnell mit 1:4 zurück lagen, stabilisierten sie nach der Pause ihr Spiel und gestalteten die 2. Halbzeit gegen den Meister immerhin noch unentschieden.
Trainer Alex Vörg zog deshalb trotz der drei Finalrunden-Niederlagen ein versöhnliches Fazit des Turniers, das immerhin gute Vorbereitungsmöglichkeiten auf Erstliganiveau geboten hatte und noch einmal dem erweiterten Kader Einsatzmöglichkeiten brachte. 


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